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Englisch mit Musik


Ziele des Kurses:

Vocalbulary-Kids

 

Der spielerische und musikalische Einstieg in die englische Sprache

 

Ziele des Kurses:

Vor allem sollen die Kinder Freude und Neugier an der englischen Sprache entwickeln!

Denn nachweislich sind es diese Faktoren, die später ein motiviertes Lernen in der Schule positiv beeinflussen können. Zudem fällt es Kindern, die frühzeitig mit der Sprachstruktur und dem besonderen Klang einer anderen Sprache in Kontakt kommen, auch leichter, Satzbau und Aussprache zu erlernen, weil sie nicht alleine durch ihre Muttersprache vorgeprägt werden und auch die Zunge - die für die Lautbildung so wichtig ist - flexibler bleibt. Dazu wird bei uns in vertrauter, ruhiger Atmosphäre gesungen, musiziert, gereimt, getanzt und gespielt. Dass den Gruppenstunden ein strukturiertes Sprachlernkonzept zu Grunde liegt, welches gezielt bestimmte ”Keywords” (Schlüsselbegriffe) immer wieder in unterschiedliche Themenkomplexe einbindet, merken die Kleinen dabei gar nicht. Durch beständiges Wiederholen verstehen die Kinder die zentralen Worte und Begriffe, Anweisungen und Fragen schnell und schon bald wird dann mitgesungen und nachgesprochen. Mittels Mitmachliedern und -reimen, teilweise unterstützt durch Bildmaterial, werden die Bedeutungen der Worte gezeigt und gemeinsam nachgeahmt. Wie in allen anderen musikalischen Frühförderkursen werden gleichzeitig auch das Gehör, die Stimme, das Rhythmusempfinden und das Bewegen zur Musik geschult.

Beispiele für Themen der Unterrichtsstunden:

  • Zahlen
  • Farben
  • Körperteile
  • Grüßen und Kennenlernen (Fragen und Antworten)
  • Spielsachen
  • Fahrzeuge
  • Tiere
  • Bewegungsformen
  • Musikinstrumente
  • Anweisungen/ Routinen

Warum es sich lohnt, früh anzufangen und die Einteilung unserer Gruppen:

Da das Gehirn von Kleinkindern in den ersten Lebensjahren über die Maßen sensibel für Sprachmelodie und Lautunterschiede ist, lernen Kinder bis zum Alter von etwa drei Jahren besonders leicht ihre Muttersprache und ohne Probleme weitere Nebensprachen dazu. Zudem liegt es auch in der Natur der Sache, dass jüngere Kinder hoch motiviert sind, Begriffe und Aussagen so schnell wie möglich zu verstehen und anzuwenden, um sich und ihre Bedürfnisse auszudrücken.

Für eine spielerische Gewöhnung an Klang und Struktur der anderen Sprache, die mittels musikalischer Unterstützung noch intensiver erfahrbar ist, eignen sich so folgende Kurse besonders:

  • 6 Monate bis 1,5 Jahre und
  • 1,5 bis etwa 3 Jahren (beide mit elterlicher Begleitung)

Ab dem Alter von 3 Jahren (3- bis 5-Jährige ohne Begleitperson) werden kleine Ausmal- oder Bastelaufgaben zum jeweiligen Thema der Stunde unterstützend hinzugenommen. So können die Eltern zu Hause an den kleinen Erfolgen teilhaben und das Interesse der Kinder an der anderen Sprache miterleben und zusätzlich spielerisch fördern. Die Kinder nehmen nun alleine an den Kursen teil, was dem altersgemäßen Verlangen nach mehr Selbstständigkeit und dem gesteigerten Spaß am Miteinander in der Gruppe Rechnung trägt und so schließlich auch das Selbstbewusstsein des Kindes fördert.

In der Gruppe der 5- bis 7-Jährigen werden neben Mitmachliedern und Bewegungsspielen noch mehr Bilder und Modelle eingesetzt. Die Kinder nehmen ohne Begleitung der Eltern am Unterricht teil, bringen aber in ihren Arbeitsheften kleine Hausaufgaben mit, die spielerisch und ohne Druck erledigt werden sollten, um so den Spaß an der englischen Sprache auch ins Elternhaus tragen zu können.

Schreiben Sie uns bei Interesse einfach eine E-Mail an: info@nadias-musikschule.de. Auch Fragen beantworten wir gerne unter dieser Adresse, und freuen uns aber auch, wenn Sie uns telefonisch kontaktieren möchten (montags und mittwochs 10-12 Uhr unter Tel.: 06142-173893).

Kursdauer und -einstieg:

Der Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich, da beständiges Wiederholen ein zentrales Merkmal des Sprachlernkonzeptes ist und das Mitmachen in der Gruppe mittels Nachahmung von den Kindern jederzeit leicht zu bewältigen ist.

 

Einige wissenschaftliche Studien belegen den positiven Effekt auf die Entwicklung von Kindern, die frühzeitig intensiveren Kontakt zu einer Zweit- oder Fremdsprache machen konnten.

Die Journalistin Christina Elmer schrieb am 15. Oktober 2006 in ihrem Artikel ”Zwei Sprachen, ein Gedächtnis” auf der Wissenschaftsseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: ”Ein Kind derart früh mit mehreren Sprachen zu konfrontieren, ist hirnphysiologisch ausgesprochen sinnvoll”. Sie zitiert die Wissenschaftlerin Rita Franceschini von der Universität Bozen: ”Wenn Kinder bis zu ihrem dritten Lebensjahr eine zweite Sprache dazulernen, benutzt das Gehirn dafür Netzwerke, welche schon für die Muttersprache angelegt wurden.” Das macht es Zweisprachigen besonders leicht, von einer in die andere Sprache zu wechseln”. Der sprachverarbeitende Bereich im Gehirn scheint dann stärker ausgebildet zu werden. ”Und noch mehr Vorteile bietet das sprachtrainierte Gehirn” arbeitet die Journalistin heraus. ”In diesem sprachverarbeitenden Bereich des Gehirns liegen auch das Arbeitsgedächtnis und der Ort für Problemlösungen. Offenbar werden diese Areale durch das frühe Sprachlernen mittrainiert”.

Auch im Buch der Expertin für Bilinguale Erziehung und Fremdsprachenlernen (Opal Dunn; Help your child with a foreign language, Berlitz 1994) wird anschaulich beschrieben, wie gerne, leicht und gut kleine Kinder Fremdsprachen lernen. Dieses Buch bietet neben wissenschaftlichen Abhandlungen zum allgemeinen und fremdsprachlichen Spracherwerb auch einige praktikable Tipps, wie man Kindern eine neue Sprache näher bringen kann.

Und auch die Buchautorinnen und Kleinkindpädagoginnen Bader, Kliegel, Leitner und Scheuchl sagen es den Eltern in ihrem Buch Sing, Song, Dingadong (Veritas, 2003) ganz direkt: ”Sie werden überrascht sein, wie unbefangen Kinder Englisch sprechen und singen, wenn Klänge, Rhythmen und viel Bewegung sie unterstützen”.

 

 


Und das sagt die Wissenschaft:
  • Alle Kinder sind musikalisch.
  • Die musikalische Förderung der Kinder sollte so früh wie möglich beginnen.
  • Frühzeitige intensive Beschäftigung mit Musik kann umfassende Potentiale der Intelligenz fördern.
  • Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Instrumentalspiel und der kognitiven Entwicklung, einem wichtigen Aspekt der Intelligenz.
  • "Intensive Beschäftigung mit Musik und das aktive Musizieren fördern Persönlichkeitseigenschaften und Verhaltensweisen wie Ausdauer, Stetigkeit, Zuverlässigkeit, Konzentration, Aufeinandereinlassen, Selbsterfahrung, kritische Distanz zum eigenen Spiel."
Lesen Sie die ganzen wissenschaftliche Studie...

Quelle: Professor Dr. Hans Günther Bastian: Musikerziehung und ihre Wirkung. Eine Langzeitstudie an Berliner Grundschulen, Mainz: Schott Musik International 2000, unter Mitarbeit von Adam Kormann, Roland Hafen, Martin Koch; eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse ist als Taschenbuch erschienen: Hans Günther Bastian: Kinder optimal fördern - mit Musik, Atlantis - Schott, Mainz 2001



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